Demenz-Anzeichen nicht verdrängen
Frühe Therapie verzögert Krankheitsverlauf
Egal ob jung oder alt – jeder vergisst hin und wieder einen Namen oder verlegt den Hausschlüssel. An sich ist das kein Problem, aber häufige Gedächtnislücken sind bei älteren Menschen oft ein Warnsignal für Alzheimer-Demenz. Wer die Warnzeichen frühzeitig bemerkt, kann mit einer Therapie den Ausbruch um Jahre hinauszögern.
Rechtzeitig Hilfe holen
Alzheimer ist eine weit verbreitete Form der Demenzerkrankung. Im frühen Stadium macht sie sich durch Gedächtnisprobleme bemerkbar. Wer im Alltag vergesslich wird, ist natürlich nicht gleich dement. Selten erkrankt jemand vor dem 50. Lebensjahr an Alzheimer. Gefährdet sind aber Menschen ab 65 Jahren.
Viele Betroffene fürchten sich vor der Diagnose und gehen sehr spät oder gar nicht zum Arzt. Doch je früher Betroffene oder Angehörige die Anzeichen erkennen und sich ärztliche Hilfe suchen, desto wirksamer ist eine Therapie. Sie kann den Krankheitsverlauf um gut zwei Jahre verzögern.
Mit Gehirnjogging Demenz vorbeugen
Alzheimer ist nicht heilbar – das ist bekannt. Mit einem aktiven Lebensalltag können Sie schon heute dieser Demenzerkrankung vorbeugen. Wichtig ist es, Körper und Geist in Bewegung zu halten. Bringen Sie Ihre grauen Zellen mit Kreuzworträtseln und ähnlichen Spielen auf Trab. Fordern Sie Ihr Gehirn mit Sprachkursen und Theaterbesuchen. Und am besten jeden Tag spazieren gehen oder regelmäßig Sport treiben. Gesunde Ernährung hält ebenfalls fit.


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